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Fragen, Wünsche und Vorschläge


 

 

Cocktailbar & Alkohol:



Bewusst & verantwortungsvoll trinken


 

 

Berlin für Genießer: 



Berlin schläft nicht – das sagt man so dahin, aber wer einmal nachts durch Kreuzberg oder am Landwehrkanal entlanggelaufen ist, spürt, dass da wirklich etwas in der Luft liegt. Die Stadt pulsiert, mischt Gerüche von nasser Straße und Parfüm zu einer seltsam vertrauten Melange. Und irgendwo, hinter einer unscheinbaren Tür, klirren Gläser. Jemand ruft ein Lachen herüber, ein Shaker klappert – schon sitzt man mittendrin.

In Berlin kann man förmlich hineinfallen in diese Mischung aus Aufbruch und Gelassenheit. In manchen Bars scheint die Zeit auszusetzen: da wird mit Leidenschaft und hin und wieder fast religiösem Ernst gemixt, probiert, verworfen. Ob ein kühler Martini, irgendwas mit Basilikum oder ein Glas Rotwein aus Portugal – der Barkeeper weiß meist genau, was gemeint ist, noch bevor man’s selbst richtig sagen kann. Es ist so ein Beruf, der irgendwo zwischen Handwerk und Zauberei hängt. Wenn der Drink perfekt balanciert schmeckt, leicht bitter und dennoch liebenswürdig rund, dann vergisst man kurz, dass draußen noch Straßenbahnen quietschen.

Dass Alkohol Teil der Menschheitsgeschichte ist, das liest man in Büchern, ja – aber man spürt es auch: in diesem archaischen Moment, wenn sich der erste Schluck in der Kehle warm ausbreitet. Schon unsere Vorfahren ließen Früchte gären, ganz ohne Rezept oder Labor. Ob aus Neugier, oder um dem Alltag einen kleinen Riss zu verpassen. Wein, Bier, vergorener Apfelsaft – über Jahrtausende hinweg waren sie Wegbegleiter, Heilmittel oder einfach Ausrede zum Feiern. In Tempeln, auf Feldern, in kleinen Hütten.

Heute steht der Barkeeper nicht mehr auf Altären, aber irgendwie schon im Rampenlicht. Einer, der den Geschmack einer Stadt im Glas einfängt. Seine Arbeit ist präzise, fast mathematisch, und gleichzeitig spielerisch. Ein Spritzer hier, ein Tropfen dort – und plötzlich entsteht etwas Neues, das keiner so erwartet hat. Alte Rezepte leben weiter, doch jede Generation fügt ihre eigene Note hinzu.

Manche Bars erzählen ganze Geschichten: Rauch hängt in der Luft, Jazz aus einem verkratzten Lautsprecher, Kerzen tropfen langsam herunter. Die Drinks dazwischen – kleine Kunstwerke mit Namen, die eher nach Romanfiguren klingen als nach Getränken. Und wenn ein Gast „den Martini von James Bond“ bestellt, nickt der Barkeeper wissend, als wäre er persönlich dabei gewesen. Andere experimentieren mit Cocktails, die angeblich vom Sternzeichen inspiriert sind – Skorpion, Wassermann, wer weiß. Vielleicht auch schön, sich darauf einzulassen.

Cocktailbars sind längst mehr als Orte zum Trinken. Sie sind Fluchtpunkte, Treffpunkte, gegelentlich auch stille Bühnen für das seltsame Theater des Alltags. So mancher verlässt sie ein kleines Stück leichter, beschwingt und mit einem winzigen Rest von diesem Berliner Glanz auf der Zunge.

 

  

"Berlin-Cocktailbars.de" ist ein redaktionell gepflegtes thematisches Verzeichnis und bietet einen Überblick über die Cocktailbars in Berlin.

Die hier gelisteten Cocktailbars der Hauptstadt sind übersichtlich nach den Berliner Stadtteilen sortiert. Die Cocktailbars dieser Ortsteile sind in unserem Verzeichnis vertreten: Charlottenburg,
Friedrichshain, Köpenick, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Pankow, Prenzlauer-Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Wedding, Weißensee, Wilmersdorf, Zehlendorf.  Zu jeder Cocktailbar sind, sofern bekannt, die folgenden Daten und  Kontaktmöglichkeiten angegeben: Name der Bar, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Internetadresse.

In Berlin riecht die Nacht manchmal nach Limette und ein bisschen Asphalt. Wer hier unterwegs ist, merkt schnell: Die Stadt schläft nie richtig, sie döst höchstens kurz – womöglich gegen halb fünf. Dann füllen sich die Bars schon wieder, Stimmen vermischen sich, Gläser klirren, irgendwo läuft Funk, daneben Techno, dann wieder Jazz, ganz leise aus der Ecke.

Ob man alte Freunde trifft oder spontan mit jemandem ins Gespräch kommt, den man vorher nicht kannte – hier geht das fast von selbst. Zwischen Musik, Stimmengewirr und purem Cocktailgenuss, einem gut gemixten Drink, dem feuchten Glasrand und dem leisen Klirren der Gläser entsteht diese Atmosphäre, die Berlin so unverwechselbar macht.

Überall in der Stadt verstecken sich kleine Welten hinter schlichten Türen: Kellerbars mit Neonlicht, Dachterrassen mit Blick über die Spree, winzige Lokale, in denen der Barkeeper noch weiß, was du letztes Mal bestellt hast. Manche servieren Cocktails, die wie Kunstwerke aussehen, andere schenken Bier vom Fass aus, aber irgendwie hat alles seinen Platz.

Wer tiefer eintauchen will, kann sich stundenlang durch die Szene treiben lassen – es gibt mehr als fünfhundert Bars, jede mit eigenem Charakter. Die Bandbreite reicht von elegant und fast schon theatralisch inszeniert bis zu rau, wild und charmant improvisiert. Und genau darin liegt der Reiz: nichts ist vollständig durchgestylt, vieles lebt von diesem leicht unperfekten Moment.

Lasst euch inspirieren auf www.Berlin-Cocktailbars.de Hier gibt es Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern – alles, was man braucht, um sich treiben zu lassen. Und hin und wieder findet man die besten Orte genau dann, wenn man nur kurz reinschauen wollte, schon fast auf dem Heimweg war und plötzlich in einer Cocktailbar hängenbleibt, weil die Musik stimmt und der Abend einfach noch weitergehen muss.
 

Die beliebtesten Cocktails sind unter anderen:

"Calimocho" - aus Rotwein und Cola;
"Martini" - ein trockener Mixdrink;
"Gibson"- eine Modifikation klassischen Martinis;
"Manhattan" - ein typischer Mix aus Whisky, süßem Vermouth und Bitterlikör;
"Bellini" - aus trockenem Sekt;
"Mai Tai" ein typischer Rum-Cocktail;
"B52" - auch "Bifi" genannt - Mischgetränk aus drei deutlich abgegrenzten Schichten;
"Caipirinha" - alkoholisches Mixgetränk;
"Gimlet" - aus Gin und Lime Juice;
"Margarita" - ist ein populärer Cocktail aus Tequila;
"Cosmopolitan" - alkoholhaltiger Shortdrink;
"Piña Colada" - ein Mix aus Rum, Kokosnusscreme und Saft der Ananas;
"Cuba Libre" und "Daiquirí" - ein Longdrink auf Rum-Basis;
"Fizz" - ein Mixdrink mit Soda;
"Bloody Mary" - ein typischer Longdrink aus Wodka und Tomatensaft;
"Hemingway" - u.a. aus Gin und Grapefruitsaft;
"Tequila Sunrise" - ein süssschmeckender Mix aus Tequila, Saft der Orange und Fruchtsirup;
"Zombie" - ein sehr intensiver Mix aus Rum und Fruchtsäften.

In den Cocktailbars Berlins zeichnet sich ein Trend zu Cocktails mit niedrigem Alkoholgehalt ab, die aromatisiert und nuancenreich gewürzt sind.

Im 19. Jahrhundert war die Auswahl an Alkohol in Nordamerika erstaunlich überschaubar. Eigentlich gab’s fast nur Whisky – und das meist aus der eigenen Destille um die Ecke. Der Stoff war ziemlich heftig: ein scharfer, junger Kornschnaps, der in der Kehle brannte wie Feuerwasser. Hand aufs Herz, pur war das kaum auszuhalten. Also griff man zu Tricks: ein bisschen Honig rein, ein Löffel Zucker – irgendwas musste den Biss zähmen. Auf genau diese bodenständige Notlösung geht übrigens ein Klassiker zurück, den heute fast jeder Barkeeper blind mixt: der Old Fashioned.

Traditionell kommt dafür Bourbon oder Rye in den Tumbler, dazu ein Stück Zucker, ein Spritzer Angostura und ein paar Tropfen Wasser. Klingt simpel, ist aber eine kleine Alchemie. Wenn sich das Eis langsam im Glas bewegt, riecht man die Holznoten, den Rauch, diesen leicht süßlichen Duft – das ist Geschichte in flüssiger Form.

Dann kam die Prohibition, 1920 bis 1933. Eine paradoxe Zeit, in der Alkohol zwar verboten war, aber trotzdem nirgends so viel getrunken und experimentiert wurde wie damals. In Kellerbars und Hinterzimmern probierten Menschen alles Mögliche aus: Säfte, Sirupe, Kräuter, Früchte. Jeder Versuch brachte neue Ideen hervor. So entstand die erste große Cocktailwelle.

Und Europa? Das schaute in den 20ern neugierig über den Atlantik. Plötzlich wollte man modern sein, amerikanisch, wohl auch ein bisschen rebellisch. In Städten wie Paris oder Berlin schossen Bars aus dem Boden, die Cocktails wurden zur Mode. Einige Drinks, die dort ihren Durchbruch fanden, kennt heute jedes Hotelmenü: der Martini, der Manhattan.

Der Martini – elegant, kühl, fast arrogant – duftet nach Wacholder und einem Hauch Metall, bevor er mit seinem trockenen, bitteren Geschmack die Zunge streift. Meist aus Gin und trockenem Wermut gemixt, manchmal auch mit Wodka. Ein Drink, den man nicht trinkt, um zu vergessen, sondern um sich kurz größer zu fühlen als der Tag.

Der Manhattan dagegen hat etwas Dunkles, fast Theatralisches. Er riecht nach Holz und Karamell, manchmal sogar nach Tabak. Amerikanischer Whiskey mischt sich hier mit rotem Wermut, kräftig, würzig – ein Getränk für den Moment, bevor das Essen auf den Tisch kommt oder bevor der Abend ganz kippt.

So begann das, was man heute mit einem Augenzwinkern Cocktailkultur nennt – eine Mischung aus Geschmack, Geschichte und ein wenig Sehnsucht nach einem besseren Rausch.
 

Alkoholfreie Cocktails sind in Berlin sehr beliebt, vor allem bei jungen Leuten, die zunehmend bewusst auf Alkohol verzichten.

Berlin hat dieses besondere Talent, selbst einen ganz gewöhnlichen Abend in etwas Glänzendes zu verwandeln. Wer Lust auf ein entspanntes, bisschen verspieltes Ambiente hat, fängt am besten in einer dieser charmanten Cocktailbars an – irgendwo zwischen schummrigem Licht, leisen Stimmen und dem leisen Klackern der Eiswürfel im Glas.

Es gibt sie in allen Varianten: winzige Bars, in denen der Barkeeper noch Zeit für ein kurzes Gespräch hat, und glitzernde Lounges, wo das Design fast so elegant ist wie der Drink selbst. Klassiker wie ein Martini oder ein Sour sind selbstverständlich, aber spannend wird’s bei den modernen Kreationen – Berliner Mixkunst eben, mit guten Spirituosen und oft einer Prise Überraschung im Glas.

Und ja, selbst die Eiswürfel spielen eine Rolle. Wer das einmal beobachtet hat, wie sorgfältig sie der Barkeeper abmisst, beginnt zu verstehen: Das hier ist kein Zufall, sondern Handwerk. Lehnen Sie sich also einfach zurück, hören Sie dem gedämpften Klirren der Gläser zu – und lassen Sie sich Ihren nächsten Drink so zubereiten, als wäre er nur für Sie erfunden worden.


 

 

 
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